Spuren im Schnee – Tracks in the Snow

Im Pulverschnee ist es gar nicht so einfach, die Spuren der Tiere zu lesen, denn es fehlen die typischen Pfoten- oder Hufabdrücke. Es bedarf einer gehörigen Portion Erfahrung, die Tierspuren richtig zu interpretieren. Hier ein paar Beispiele.

Reading of animal tracks in powder snow is difficult because the typical paw prints or hoof prints are absent. It requires quite a lot of experience to interpret the animal tracks correctly. Here are a few examples.

Steinmarder
Steinmarder – Stone Marten

Hermelin
Hermelin – Stoat

Wildschwein
Wildschwein – Wild Boar

Fuchs
Rotfuchs – Red Fox

Dachs
Dachs – Badger

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Sonnenwende wie gemalt

Zur Sonnenwende hatte ich mir dieses Jahr etwas Spezielles ausgedacht. Ich wollte testen, wie lange man am längsten Tag des Jahres noch Filmen kann. Licht ist ja immer der begrenzende Faktor, beim Fotografieren ebenso wie beim Filmen. Zunächst schien mein Plan aber ins Wasser zu fallen, denn ein Gewitter zog übers Land. Um 20:30 Uhr war es vorbei, eigentlich fast zu spät. Ich versuchte es trotzdem, und das hat sich gelohnt: An mehreren Füchsen und – zu meiner großen Überraschung – einer Wildsau!!!! konnte ich die Technik testen. Ergebnis: Bis etwa 21:20 Uhr gute Resultate, bis etwa 21:35 Uhr noch brauchbar, danach ist das Licht grenzwertig, aber dokumentarisches Filmen ist noch bis 22:00 Uhr möglich. Die Details lösen sich immer mehr in Flächen auf und die Szenen sehen dann aus wie gemalt, besonders wenn sich die Tiere schnell bewegen. Man könnte es auch „künstlerisch wertvoll“ nennen, wenn es einem gefällt.