Seevogelkunst – Seabird painting

Kunst ensteht im Auge des Betrachters. Dieser Gedanke schoss mir durch den Kopf als ich diese beklecksten Felsen an Küste von La Lolla gesehen habe: „Seevogelkunst“.

Art is in the eye of the beholder. This thought flashed through my mind when I saw these splotched rocks at the beach of La Lolla: „Seabird painting“

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Künstlertinte – Artist’s ink

Bei einem Kunstwerk kommt es nicht nur darauf an, wie es aussieht, sondern auch auf das verwendete Material. Auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd traf ich einen Künstler, Alfred Bast, der natürliche Tinte aus dem Schopftintling verwendet. Bei einem Bild hat er die Pilze zerquetscht und die Tinte in das Papier wandern lassen. Eine wirklich kreative Idee, finde ich.

With a piece of art it is not all about how it looks like, also the material matters. At the state horticultural show in Schwäbisch Gmünd I met an artist, Alfred Bast, who used natural ink from the shaggy manes. At one picture he squeezed the mushrooms and allowed the ink to migrate into the paper. What a creative idea!

Alfred Bast
Ein Bild von Alfred Bast – A picture by Alfred Bast

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Schopftintling – Shaggy mane

Sonnenwende wie gemalt

Zur Sonnenwende hatte ich mir dieses Jahr etwas Spezielles ausgedacht. Ich wollte testen, wie lange man am längsten Tag des Jahres noch Filmen kann. Licht ist ja immer der begrenzende Faktor, beim Fotografieren ebenso wie beim Filmen. Zunächst schien mein Plan aber ins Wasser zu fallen, denn ein Gewitter zog übers Land. Um 20:30 Uhr war es vorbei, eigentlich fast zu spät. Ich versuchte es trotzdem, und das hat sich gelohnt: An mehreren Füchsen und – zu meiner großen Überraschung – einer Wildsau!!!! konnte ich die Technik testen. Ergebnis: Bis etwa 21:20 Uhr gute Resultate, bis etwa 21:35 Uhr noch brauchbar, danach ist das Licht grenzwertig, aber dokumentarisches Filmen ist noch bis 22:00 Uhr möglich. Die Details lösen sich immer mehr in Flächen auf und die Szenen sehen dann aus wie gemalt, besonders wenn sich die Tiere schnell bewegen. Man könnte es auch „künstlerisch wertvoll“ nennen, wenn es einem gefällt.