Die Vorzüge schlechten Wetters – Bad weather opportunities

Nach drei Tagen wetterbedingtem Hausarrest habe ich mich gefragt, ob Regen, Wind und Kälte (gestern waren es gerade mal 4°C!) nicht auch irgendwelche Vorzüge für mich haben könnten. Da fiel mir folgendes ein: 1) bei der Kälte ist niemand anderes unterwegs, 2) das Wild hat es nicht gern, wenn es von den Bäumen tropft, es hält sich dann lieber im offenen Gelände auf 3) bei Wind und Regen ist die Geräuschkulisse laut, da kann man sich besser anschleichen. Also dann, dachte ich mir, in einer Regenpause packte ich meine Kamera und ging ich los, um an den Waldrändern entlang pirschen. Innerhalb von 2 Stunden gelang es mir, mich an 4 Rehböcke so nahe heranzuschleichen, dass ich sie aufnehmen konnte. Am Abend wieder zuhause war ich richtig zufrieden, die Vorzüge des schlechten Wetters optimal ausgenutzt zu haben.
PS: Aber bitte versteht mich nicht falsch, natürlich wünsche ich mir trotzdem endlich warmes und sonniges Wetter!

After three days at home because of bad weather conditions I wondered whether there are also any opportunities of rain, wind and coldness (yesterday we had 4°C, only!). Thereby the following came to my mind: 1) at these low temperatures there is nobody else outdoors, 2) the game doesn’t like drops from the trees. Therefore, they prefer staying in the open meadows 3) wind and rain make a high level of background noise which enables better stalking. Having this in mind I took my camera in a rain break and went out for stalking along the edges of the forest. Within 2 hours I succeeded to approach 4 roebucks close enough to take pictures of them. In the evening back again at home I was quite satisfied having fully utilized the advantages of the bad weather conditions.
PS: Please do not misunderstand me, of course I desperately wish the warm and sunny weather to come!

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Glückliche Hühner – Happy Chicken

Agrarprodukte sind teuer in der Schweiz, denn die Bauern bekommen nicht die Subventionen ihrer deutschen oder französischen Kollegen. Um ihre Produkte trotzdem verkaufen zu können, müssen sie sich etwas Schlaues einfallen lassen. Dieser Bauer wirbt mit dem Slogan: „Gute Lebensmittel durch glückliche Tiere“. Er lässt seine Hühner völlig frei herumlaufen. Ich habe ihn gefragt ob der Fuchs nicht ein Huhn nach dem anderen stehle. „Nein“, hat er gesagt, „ab und zu fehlt mal eines, aber das macht nichts“. Ich mag seine Einstellung!

Agricultural products are expensive in Switzerland because the farmers do not get the subsidies like their German or French colleagues. To sell their products nevertheless, they need clever ideas. The marketing slogan of this farmer is: “Happy animals mean good food”. He keeps completely free-range chicken. I wondered whether the fox does not steal him away one hen after the other. “No”, the farmer said, “from time to time a hen is missing, but this doesn’t matter”. I like his attitude!

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Hölzeners Kinderzimmer – Wooden children’s room

Dieses Jahr ist es richtig schwierig, die Kinderstuben der Füchse zu finden. Wahrscheinlich gibt es dieses Jahr weniger Nachwuchs, das schwankt von Jahr zu Jahr. Dazu kommt das nasskalte Wetter. Umso grösser ist die Freude, als ich unter einem alten Holzstoss eine Fuchsfamilie mit 4 Welpen finde. Hier sind ein paar Schnappschüsse der von den Welpen.

This year it is really challenging to find the children’s rooms of the foxes. Probably this year there exist less litters, their number vary from year to year. In addition this wet and cold weather! The greater was the gladness when I discovered a fox family with 4 whelps under an old wood pile. Here are some snapshots of the puppies.

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Arglose Fuchswelpen – Unsuspicious fox puppies

Wenn Fuchswelpen den Bau zum ersten Mal verlassen, wissen sie noch nicht, was für sie gefährlich sein könnte. Diese Welpen waren völlig arglos und neugierig. Eines liess sich sogar berühren. Ein unglaubliches Erlebnis vom vergangenen Sonntag!

The first time when fox puppies leave the den, they do not know yet what may be dangerous for them. These puppies were completely unsuspicious and inquisitive. One whelp even allowed to be touched. An unbelievable experience of last Sunday!

Die Farben des Frühlings – The Colors of the Spring

Im oberen Baselbiet (wo ich wohne) sind die Farben des Frühlings Gelb und Weiss. Der gelbe Löwenzahn blüht häufig so dicht, dass die Wiesen mehr gelb als grün sind. Den weissen Kontrast setzen die blühenden Kirschbäume und Schlehen. Im lokalen Dialekt gibt es ein eigenes Wort für die Blütenpracht: „Bluescht“.

In the upper part of the canton Basel-Landschaft (where I live) the colors of the spring are yellow and white. Often the yellow-blossomed dandelion grows so densely that the meadows look more yellow than green. The white flowering cherry trees and sloes are a stunning contrast to it. The local Swiss dialect calls this beautiful flowering season “bluescht”.

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Schlehe

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Kirschbaum

Loewenzahn