Sonnenwende wie gemalt

Zur Sonnenwende hatte ich mir dieses Jahr etwas Spezielles ausgedacht. Ich wollte testen, wie lange man am längsten Tag des Jahres noch Filmen kann. Licht ist ja immer der begrenzende Faktor, beim Fotografieren ebenso wie beim Filmen. Zunächst schien mein Plan aber ins Wasser zu fallen, denn ein Gewitter zog übers Land. Um 20:30 Uhr war es vorbei, eigentlich fast zu spät. Ich versuchte es trotzdem, und das hat sich gelohnt: An mehreren Füchsen und – zu meiner großen Überraschung – einer Wildsau!!!! konnte ich die Technik testen. Ergebnis: Bis etwa 21:20 Uhr gute Resultate, bis etwa 21:35 Uhr noch brauchbar, danach ist das Licht grenzwertig, aber dokumentarisches Filmen ist noch bis 22:00 Uhr möglich. Die Details lösen sich immer mehr in Flächen auf und die Szenen sehen dann aus wie gemalt, besonders wenn sich die Tiere schnell bewegen. Man könnte es auch „künstlerisch wertvoll“ nennen, wenn es einem gefällt.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s